Aktuelle Meldungen aus dem Institut für Chemie




Chemiker der Universität Rostock wird mit Ehrendoktorwürde in Indien ausgezeichnet

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Langer, Lehrstuhl für Organische Chemie am Institut für Chemie der Universität Rostock und assoziierter Bereichsleiter am Leibniz-Institut für Katalyse Rostock (LIKAT), ist am 28.11.2017 mit der Ehrendoktorwürde der Amity University (Indien) ausgezeichnet worden. Die hohe Ehrung wurde Prof. Langer anläßlich eines internationalen Kongresses zum Einfluss der Umwelt auf die Gesundheit von Frauen an der Amity University, Campus Lucknow, durch den Gründungspräsidenten der Amity University, Dr. Ashok Chauhan, überreicht.

Die Amity University, die in Indien und auch in anderen Ländern an verschiedenen Standorten präsent ist, ist mit über 125.000 Studenten die größte und forschungsstärkste private Universität Indiens.

Professor Langer erhielt die hohe Auszeichnung für sein Engagement zur Förderung der wissenschaftlichen Kooperation der Universität Rostock mit der Amity University und mit Entwicklungsländern allgemein und für seine wissenschaftlichen Leistungen insgesamt. So wurden in den vergangenen Jahren mehr als 100 Forschungsstudenten aus Entwicklungsländern durch Prof. Langer ausgebildet und gemeinsame Publikationen veröffentlicht. Hauptkooperationspartnerin von Prof. Langer in Indien ist Frau Prof. Dr. Qamar Rahman, die eine international hochangesehene Wissenschaftlerin im Bereich der Toxikologie von Nanomaterialien ist und die vor einigen Jahren die Ehrendoktorwürde der Universität Rostock erhalten hat. Prof. Langer hat mit seiner Arbeitsgruppe bisher insgesamt über 650 wissenschaftliche Publikationen in hochrangigen Fachzeitschriften publiziert.

„Die Chemie ist für die Wirtschaft und für das Gesundheitswesen Indiens von großer Bedeutung“, sagt Professor Langer. „Ich freue mich sehr über die hohe Ehrung der Amity University“.

Foto: v. l. n. r.: Maj Gen K. K.Ohri AVSM (Retd) (Pro-Vice Chancellor), Dr. Ashok Chauhan (Foundation President of Amity University), Prof. Dr. Peter Langer, Dr. Aseem Chauhan (President of Amity University)

                                                  

Kontakt:

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Langer

Institut für Chemie, Universität Rostock, Albert-Einstein-Str. 3a, 18059 Rostock

Tel. 0381 4986410, Fax 0381 4986412

Peter.langer@uni-rostock.de



Summer School des DFG-Schwerpunktprogrammes 1807

Im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1807 "Control of London dispersion interactions in molecular chemistry" der Deutschen Forschungsgemeinschaft findet vom 09.07. bis 12.07.2017 im Forschungsbau LL&M eine Summer School statt.
Organisiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Ralf Ludwig aus der Theoretischen und Physikalischen Chemie des Instituts für Chemie in Zusammenarbeit mit dem Sprecher des SPP 1807, Prof. Dr. Peter Schreiner aus Gießen.
Die Vorträge der eingeladenen Sprecher sind für Interessierte öffentlich.


Dechema-Kolloquium Rostock 2017

Am Donnerstag, den 20.4.2017 findet am Institut für Chemie, Albert-Einstein-Str. 3a im Hörsaalgebäude das diesjährige Rostocker Dechema-Kolloquium statt.

Die Veranstaltung steht unter dem Thema Biokatalyse – Neue Enzyme, neue Verfahren, neue Produkte.

Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen:


Hochschulinformationstag 2017 am Institut für Chemie

Das Institut für Chemie lädt herzlich dazu ein, im Rahmen des Hochschulinformationstages 2017 an der Universität Rostock am Sonnabend, den 29.04.2017, sich das Institut anzusehen und über Inhalt und Rahmenbedingungen eines Chemiestudiums in Rostock zu informieren

Die Vorstellung des Studienganges Chemie beginnt um 14:00 Uhr im Michelis-Hörsaal im Hörsaalgebäude des Instituts für Chemie, Albert-Einstein-Str. 3a.

Das vollständige Programm kann hier heruntergeladen werden:


20.3.2017 Hohe Ehre für Prof. Dr. Ralf Ludwig

Rostocker Forscher in den Vorstand der AG Deutscher Uni-Professoren für Chemie gewählt

Professor Ralf Ludwig  von der Uni Rostock ist jetzt  bei der Chemie-Dozententagung in Marburg in den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher UniversitätsprofessorInnen für Chemie (ADUC) gewählt worden. Im nächsten Jahr wird Ludwig, der an der Uni Rostock als Abteilungsleiter der Physikalischen Chemie agiert und auch assoziierter Hochschullehrer am Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) aktiv ist, turnusgemäß  den Vorsitz übernehmen. Eine Auszeichnung. Die ADUC wurde 1897 als Verband der Laboratoriumsvorstände an deutschen Hochschulen gegründet und konnte 1997 ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Seit 1999 ist die ADUC eine Arbeitsgemeinschaft in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh).

Ludwig möchte sich in seiner Amtszeit besonders für die Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Chemie einsetzen.  Genau dafür ist er an der Uni Rostock bekannt. Seit 2016 ist er auch  gewählter Fachkollegiat für die Physikalische Chemie im Fachforum Chemie der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Der Professor gilt in der internationalen Fachwelt als ausgewiesener Experte, insbesondere, was die Erforschung von Ionischen Flüssigkeiten betrifft. Seine Arbeitsgruppe in der Physikalischen und Theoretischen Chemie beschäftigt sich mit Clustern, Flüssigkeiten und Lösungsmitteln. Im Fokus stehen die Anomalien, Struktur und Dynamik von Wasser und wässrigen Lösungen. Die Hydratation von Ionen, organischen und biologischen Molekülen sowie die Bildung von sogenannten Wasserstoffbrückennetzwerken werden mit einer Palette von theoretischen und experimentellen Arbeiten untersucht. Ein weiterer Schwerpunkt sind die sogenannten Ionischen Flüssigkeiten, die ausschließlich aus Ionen bestehen aber dennoch bei Raumtemperatur flüssig sind. Zu den Eigenschaften der Ionischen Flüssigkeiten und ihrem möglichen Anwendungspotenzial hat die Arbeitsgruppe von Ludwig in den letzten Jahren wichtige Beiträge leisten können, die mit zahlreichen Titelseiten in renommierten Journalen gewürdigt wurden. Diese Forschungsarbeiten haben auch international für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit den Kollegen Frank Weinhold, University of Wisconsin, Madison, und Mark. A. Johnson an der Yale University, New Haven,  arbeitet die AG Ludwig intensiv zusammen, um die attraktiven Wechselwirkungen von Ionen gleicher Ladung zu untersuchen, die sich eigentlich abstoßen müssten. Finanziell werden die Forschungsarbeiten aus Programmen der Deutschen Forschungsgemeinschaft getragen. Text: WOLFGANG THIEL